Arbeitsstellen an Autobahnen: Was die RSA 21 zusätzlich verlangt
Autobahnen sind der anspruchsvollste Einsatzort der Verkehrssicherung: Bei Tempo 130 und mehr bleibt für Fehler kein Spielraum. Die RSA 21 stellt an Arbeitsstellen auf Bundesautobahnen deshalb deutlich höhere Anforderungen als im innerörtlichen Bereich — an die Technik, an die Regelpläne und an die Qualifikation der Verantwortlichen.
Die Besonderheiten auf der BAB
- Längere Ankündigungsbereiche und transportable Schutzeinrichtungen
- Fahrbare Absperrtafeln, Vorwarner und deren richtiger Einsatz
- Arbeitsstellen kürzerer Dauer (AkD) mit eigenen Regelplänen
- Besondere Gefährdung beim Auf- und Abbau — der kritischste Moment jeder Sicherung
Wer die erweiterte Qualifikation braucht
Betriebe, die im Auftrag der Autobahn GmbH, von Baulastträgern oder Generalunternehmern auf Autobahnen und autobahnähnlichen Straßen tätig werden — vom Bau über Markierung und Grünpflege bis zur Pannenhilfe-Absicherung. Ausschreibungen verlangen den Qualifikationsnachweis inzwischen fast durchgehend.
Praxis-Tipp
Der Auf- und Abbau ist statistisch der gefährlichste Teil des Einsatzes. Feste Abläufe, klare Rollenverteilung und konsequentes Arbeiten „unter Schutz“ der fahrbaren Absperrtafel sind hier keine Kür, sondern überlebenswichtig.
Passender Online-Kurs: MVAS/RSA 2-Tage inkl. Autobahnen — die vollständige Qualifikation für alle Straßenklassen.
